ROCKBEN ist ein professioneller Großhändler für Werkzeugaufbewahrung und Werkstattmöbel.
Die humanoide Robotik zählt heute zu den fortschrittlichsten und am schnellsten wachsenden Fertigungsbereichen und vereint hochpräzise Bearbeitung, komplexe Montage und strenge Qualitätsanforderungen.
Im Gegensatz zur konventionellen Fertigung legt diese Branche größeren Wert auf die Koordination der Arbeitsabläufe, die Organisation des Arbeitsbereichs und die langfristige Betriebsstabilität.
Der Kunde betreibt eine mehrstöckige Produktionsstätte mit vielfältigen Prozessen, darunter CNC-Bearbeitung, 3D-Druck, Teilelagerung und Endmontage. Jeder Prozess erfüllt eine spezifische Funktion innerhalb der gesamten Produktionskette und folgt einem eigenen Arbeitsrhythmus.
Anstatt Möbel für einzelne Arbeitsplätze zu beschaffen, benötigte der Kunde eine komplette Werkstatteinrichtung, die den gesamten Fertigungsablauf unterstützt. Unsere Aufgabe war es, eine integrierte Lösung zu liefern, die die Möbelkonfiguration an die tatsächlichen Produktionsanforderungen in allen Funktionsbereichen des Werks anpasst.
Um eine Lösung zu entwickeln, die den täglichen Betrieb wirklich unterstützt, haben wir einen Vor-Ort-Besuch beim Kunden durchgeführt. Wir haben uns darauf konzentriert, zu verstehen, wie die einzelnen Bereiche in der Praxis genutzt werden und wie Werkzeuge, Komponenten und Baugruppen durch die Werkstatt transportiert werden.
Während des Besuchs führten wir detaillierte Messungen der wichtigsten Arbeitsbereiche durch, überprüften die räumlichen Beziehungen zwischen den verschiedenen Prozessen und beobachteten, wie die Bediener während der laufenden Produktion mit Werkzeugen und Lagersystemen interagieren. Besonderes Augenmerk lag dabei auf den Übergängen zwischen Bearbeitungs-, Lager- und Montagephasen.
Auf Grundlage der vor Ort durchgeführten Workflow-Analyse wurde die Werkstatt in klar definierte Funktionszonen unterteilt.
Anstatt eine einheitliche Möbellösung zu verwenden, wurde jeder Bereich entsprechend seiner spezifischen Funktion, Belastungsanforderungen und Nutzungshäufigkeit konfiguriert. Dieser Ansatz stellt sicher, dass die Werkstattmöbel den Produktionsprozess unterstützen, anstatt ihn einzuschränken.
Die CNC-Werkstatt zeichnet sich durch häufige Werkzeugwechsel, hohe Werkzeugdichte und den kontinuierlichen Betrieb an den Bearbeitungszentren aus. Werkzeuge, Vorrichtungen und Messinstrumente müssen jederzeit griffbereit sein, während die Möbel auch unter hoher Belastung und wiederholter täglicher Nutzung stabil bleiben müssen.
Um diese Anforderungen zu erfüllen, wurde der CNC-Bereich mit einer Kombination aus Werkzeugwagen, Schubladenschränken und Werkbänken in unmittelbarer Nähe der Maschinen ausgestattet. Diese Anordnung minimiert unnötige Wege, hält wichtige Werkzeuge in Reichweite und ermöglicht es den Bedienern, sich ungestört auf die Bearbeitungsaufgaben zu konzentrieren.
Zwei separate Montagebereiche wurden eingerichtet, um kontinuierliche und sich wiederholende Montagearbeiten zu unterstützen. Diese Bereiche erfordern stabile Arbeitsflächen, integrierte Lagermöglichkeiten und eine Anordnung, die lange Arbeitszyklen ermöglicht, ohne die Effizienz oder Sicherheit zu beeinträchtigen.
Jeder Montagebereich war mit festen Werkbänken und Schubladen ausgestattet, sodass die für die Montage benötigten Teile und Werkzeuge direkt im Arbeitsbereich des Bedieners griffbereit waren. Die Konfigurationen wurden so konzipiert, dass sie auch bei dauerhafter Nutzung stabil bleiben und eine gleichbleibende Montagequalität über die Zeit gewährleisten.
In der Werkstatt bearbeiten verschiedene Funktionsbereiche unterschiedliche Bauteiltypen, von kleinen Präzisionsteilen bis hin zu größeren Baugruppen. Eine zentrale Lagerung würde die Bearbeitungszeit verlängern und insbesondere in einer mehrstöckigen Anlage das Risiko von Fehlplatzierungen erhöhen.
Aus diesem Grund wurden den einzelnen Zonen Kombinationsschränke entsprechend ihren spezifischen Lagerbedürfnissen zugeordnet. Schubladenanordnung und Schrankkonfigurationen wurden so gewählt, dass sie der Größe, dem Gewicht und der Nutzungshäufigkeit der in den jeweiligen Bereichen gelagerten Teile entsprechen.